Ersame's Rollenspielwelten 

Land und Leute

Das Reich der Menschen wird von diesen „Das Tal“ genannt, da es von allen Seiten von hohen Bergketten umgeben ist. Jedoch lässt dieser Name den Gedanken zu, das es sich um eine beschauliche kleine Fläche handelt, dies ist aber nicht der Fall.

Das Tal besteht aus fünf Bezirken (jeder in etwas so groß wie Deutschland), den vier Außenbezirken, Norden, Osten Süden und Westen und dem inneren Bezirk um die Hauptstadt herum.

 

Die äußeren Bezirke sind in jeweils zwei Fürstentümer unterteilt die als Inneres und Äußeres (Fürstentum) bezeichnet werden.

Der nördliche Bezirk

Der Norden des Landes ist rau und noch wild. Hier ist die Bevölkerungsdichte am geringste. Es gibt weniger größere Ansiedlungen als kleine Gehöfte, Holzfällerlager und Siedlungen in denen Fallensteller leben, die Felle an die Händler verkaufen. Das Klima ist dem Land entsprechend, der kurze Sommer ist heiß, der lange Winter kalt und sehr Schneereich.

Im Norden gibt es noch viel unberührtes Land, in dem eine Unzahl an verschiedenen Bestien leben (halb magische oder magische Wesen, die wild und oft recht blutrünstig sind), so das es vor allem im äußeren Fürstentum recht normal ist, das auch Bauern Waffen tragen um sich und die Arbeit ihrer Hände zu verteidigen.

Die Menschen dieses Landesteils gelten als ungehobelt und abweisend, sind meist recht breit gebaut, mittelgroß und blond und blauäugig.

Hier so dicht an den Bergen in denen die Priester der dunklen Götter hausen, mit Bestien in Hülle und Fülle und anderen Dingen, die täglich das Leben bedrohen, haben die Leute gelernt, das jeder Mann und jede Frau nur nach ihrem Handeln zu bewerten ist, selbst die Adeligen.

So sind diese, in diesem Teil des Landes auch mehr eine Art Häuptling, der ständig mit gutem Beispiel voran gehen muss, um sich den Respekt seiner Männer zu verdienen. Heirat mit einfachen Bürgern ist häufig. Auch die Frauen der Adeligen, in anderen Landesteilen, sogar im inneren Fürstentum des Nordens, absolut undenkbar, tragen hier Waffen und befehlen Männern.

So dich an den nördlichen Bergen, treffen die Bürger oft mit den Rittern des Drachen zusammen und das Verhältnis ist durchaus gut und von gegenseitigem Respekt. Wissen die gepanzerten Krieger doch, das die Menschen im Norden ihre Probleme wenn es irgend geht selber lösen und nur um Hilfe rufen, wenn diese auch wirklich nötig ist. Im Gegenzug können die Bauern sich jederzeit sicher sein, das die Ritter helfen, wenn es nötig ist und das ohne Gegenleistung zu verlangen oder über griffig zu werden.

 

Die Menschen des Nordens im Überblick:

groß und breit gebaut, blond, Blauäugig, helle Haut mit viel Haar, schrof und anpackend in der Art

 

Mundart: Norspark

 

Namesgebung: Nordeuropäisch (Deutschland, Norwegen, Schweden, Finnland, Niederlange, Dänemark)

Der östliche Bezirk

Der Osten des Landes ist selten wirklich kalt. Hier fällt im Winter viel Regen und im Sommer sind die Bedingungen fast tropisch. Mann sagt das Land ist giftig und meint damit, das es hier so viele giftige Tiere, Pflanzen und Tümpel gibt wie im ganzen restlichen Reich zusammen.

Die Menschen dieses Landteils gelten als verschlagen und kriecherisch, sie sind im Landesdurchschnitt eher klein und schmal, die Haarfarben sind eher dunkel, genau wie die Augenfarben.

Im inneren Fürstentum, gibt es wenig bestellbares Land, dieses ist in kleine Parzellen eingeteilt, so das hier ein kleiner Hof am anderen liegt der oft kaum die Familie ernähren kann, die diesen bewirtschaftet. Große Höfe, mit mehreren dutzend Mägde und Knechten, die in anderen Landesteilen normal sind, gibt es in diesem Teil des Landes nur am Rande der Berge. Doch sind diese Mägde und Knechte keine freien Männer und Frauen sondern Sklaven. Sklaven auf den Felden gibt es nur hier, da es so dicht an den Bergen immer wieder zu übergriffen der Bestien kommt, die den Berg hinab kommen und auch die Höfe angreifen, so will kein Feier sein Leben riskieren, also müssen es die Unfreien.

Der Rest des Landes ist sumpfig und recht öde, es wächst nicht vieles das höher wird als ein Busch. In den wenigen Wälder leben noch urzeitliche Echsen (Saurier) und machen jagt auf alles was essbar ist. An den Rändern der Sümpfe wird viel Torf gestochen und der Ton wird zu hochwertigen Porzellan gebrannt, das im ganzen Land berühmt ist.

Der Ware Reichtum des Landes liegt allerdings im äußeren Fürstentum in den Geisterbergen, hier gibt es reichhaltige Edelstein- und Edelmetallmienen, die ebenfalls ausschließlich mit der Arbeit von Sklaven betrieben werden.

Doch die Berge sind ein Kriegsgebiet. Hier strömen vom Geisterberg hinab Tag täglich, Horden von Bestien, die anders als im Norden, wo man sich mehr zufällig über den Weg läuft, gezielt die Siedlungen der Menschen angreifen, sie belagern diese ab und an regelrecht.

So regiert der Fürst sein Land aus dem Sattel und seine Barone sind mehr Kriegsherren als Verwalter. Unterstützt werden sie dabei von der Magierstadt, die hierher so viele Magier abstellt wir möglich, um die Mauern der Burgen zu verteidigen, die ein Großteil der Reagenzien aus dem Berg ziehen, die für die Magierstadt scheinbar so wichtig sind.

Trotzdem sind die Recken des Drachen im Osten eher verhasst, den es sind nicht unbedingt die nettesten und sanftesten ihrer Zunft, die den Kriegsdienst auf sich nehmen. Allgemein munkelt man, des es sich dabei eher um die Magier handelt, die in der Magierstadt in Ungnade gefallen sind.

 

Die Menschen des Ostens im Überblick:

klein und schmal gebaut, dunkelblond und braunhaarig, Braune und graue Augen, normale helle Hautfarbe, hinterlistig und unterwürfig in ihrer Art

 

Mundart: Oestrisch

 

Namesgebung: Indisch

Der südliche Bezrik

Der Süden des Landes floriert. Das Klima ist heiß und sehr beständig. Schnee im Winter ist sehr selten, genauso wie Regen im Sommer, doch ist das Land selber reich an Wasser und an guter Muttererde.

Hier gibt es höchsten ab und an einmal einen Bergtroll der sich in die südlichen Berge verirrt, Priester kommen nicht so weit in den Süden, die Rebellen sind weit weg und auch sonst gibt es hier höchsten einmal eine Räuberbande die die Gegend unsicher macht. Was dazu geführt hat das diese Landesteil sehr dicht besiedelt ist, so dicht, das man hier oft Probleme mit der strickten Besiedlungspolitik des Drachen bekommt und so durchaus häufiger ein Hof, ein Dorf oder gar eine kleine Stadt dem Erdboden gleich gemacht wird. Aus diesem Grunde ist die Furcht der Menschen in diesem Teil des Landes vor Drachenrittern und Magier fast genauso groß wie, die vor den dunklen Göttern. Was dazu führt, das gerade auf dem Land Menschen mit offensichtlichen magischen Begabungen eher abgelehnt werden und sogar gar nicht einmal so selten um ihr Leben fürchten müssen.

Der Süden ist die Kornkammer des Landes, die häufigen, üppigen Ernten sind für den Drachen enorm wichtig um seine gewaltige Maschinerie von Rittern, Stadtwachen und Magiern zufrieden und versorgt zu halten. Es gibt hier auch Viehzucht, unter anderem kommt das Mac-Schaf aus den Bergen des Südens, dessen Wolle bei den Adeligen sehr bleibt ist.

Die Menschen aus diesem Teil des Landes sollen sehr hochnäsig sein, egal ob Bauer oder Adeliger und sehr viel wert auf das richtige betragen legen. Sie sind hochgewachsen und haben die Neigung recht gut auszusehen. Sie haben einen leicht dunkleren Hauttyp als der Rest des Landes, sind jedoch nicht so dunkel, wie es bei den Schaustellern üblich ist. Meist sind ihre Haare schwarz und ihre Augen haben Brauntöne.

 

Menschen des Südens im Überblick:

groß und schlank gebaut, schwarze Haare,  alle Arten von Brauntönen als Augenfarbe, leicht cremiger Hautton (jedoch nicht so dunkel wie die Schausteller), stolz und selbstsicher in der Art

 

Mundart: Süderstaad (Süder)

 

Namesgebung: Arabisch

Der westliche Bezirk

Der Westen des Landes ist eine Mischung aus endlosen grünen Wiesen, auf denen alle Arten von Weidevieh ein glückliches Leben lebt und Seenlandschaft, die vor Fischen gerade zu überquellen.

Der äußeren Bezirk ist ständig von den Rebellen bedroht, die hier in guter Robin Hood Manier, den Adeligen das Leben schwer machen und mal vom Volk geliebt und mal gehasst werden. Es ist ein ständiges hin und her und manches Mal kann man die edlen Freiheitskämpfer nicht so recht unterscheiden von ganz banalen Straßenräubern.

Das innere des Landes jedoch ist friedlich und fast jeder rühmt sich irgendeines Kunsthandwerks. Sogar der kleinste Bauernhof ist reich verziert und bemalt, die Menschen sind offen und freundlich und gelten als sehr Feier freudig. Westler neigen dazu Fett anzusetzen, man unkt, das das daran liegt, das sie hier und da noch mit Zwergen zusammen leben und die sind ja bekanntermassen auch Dick. Die Haarfarbe Rot und die Augenfarbe grün ist in diesem Landesteil recht häufig, auch sehr helle Haut ist durchaus üblich.

Die Hauptstadt des Bezirks, Seenhain, ist eine wahre Perle, jeder der hier ein Haus gebaut hat, hat darauf geachtet, das es nicht nur von innen schön anzusehen ist, im Gegenteil die Bürger der Stadt versuchen sich ständig mit neuen prächtigen Bauten auszustechen. Es ist Sitte, das jeder Adelige die Kunst unterstützt und so kommen nahezu alle berühmten Sänger, Barden, Schauspieler, Steinmetze, Maler usw aus dieser Stadt und von den ansässigen Akademien der schönen Künste.

Im Westen sind Drachenritter und Magier selten, trotzdem ist man nah am Süden und hört durchaus was dort vor sich geht. Deswegen verfällt man zwar nicht gleich in Panik, beim Anblick der Männer und Frauen des Drachen, doch man achtet durchaus auf sein Handeln und sein Wort.

 

Menschen des Westens im Überblick:

Neigen zur dicklichkeit, rote Haare, grüne Augen, auffällig helle Haut, fröhlich und offen in der Art

 

Mundart: Westerland (Wester)

 

Namesgebung: Britische Inseln (Irisch, Englisch, Schottisch)

Der innere Bezirk (Caradon)

Der innere Bezirk letztendlich ist der Bezirk um die Hautstadt Caradon. Hier ist alles sehr mediterran, auch wenn kein Ozean in der Nähe ist. Die Höfe sind klein, aber nicht winzig. Die Menschen leben gut und haben als einzige kaum Sorge um ihr Leben.

Die Priester und Bestien sind weit weg, sogar die bedrohlichen Raubtiere, wie Wolf und Bär sind selten geworden, Übergriffe der Drachenritter hat es schon seid Jahrzehnten nicht gegeben und so gelten die Ritter und auch die Magier in diesem Teil des Landes als Helden und werden eher verehrt als gefürchtet, den so dicht an der Hauptstadt ist durchaus bekannt, das diese mit ihrem Blut und ihrem Leben das Land vor den dunklen Göttern schützen.

Der klimatisch milde Mittelteil des Landes wird nicht, wie in allen anderen Bezirken üblich, in zwei Fürstentümer aufgeteilt, sondern einzig vom Herzog des Landes regiert. So kann man diese Herzogsfamilie als direkte Nachfolger König Toran‘s ansehen. Dies wird sogar dadurch unterstützt, das die Familie die Erste unter Gleichen zu sein scheint, wenn es um das Ansehen der Herzogshäuser beim Drachen geht.

In dem Gebiet um Caradon sind einige der berühmtesten Weinberge angesiedelt und die Gestüte des Landesteils bringen die Edelsten Pferde hervor, egal für was diese dienen sollen.

Die Bewohner dieses Landesteils gelten allgemein als ordentlich und fleißig. Der Bezirk Caradon ist eine Art Schmelztiegel der anderen Landesteile, deswegen ist ein typischer Caradoner schwer zu beschreiben, sicherlich ist er nicht so stämmig wie ein Mann aus dem Norden, aber auch nicht so großgewachsen wie es die Menschen aus dem Süden gerne sind. Die Haarfarbe Rot ist doch eher selten, kommt aber durchaus vor und kleiner als Andere ist man durchaus auch hier und dort. Mann kann also sagen, Caradoner sind recht durchschnittlich groß, haben hellbraunes Haar und hellbraune bis graue/blaue Augen.

 

Menschen des Inneren im Überblick:

athletisch, dunkle Haarfarben, dunkle Augenfarben, normal helle Haut, temperamentvoll und leicht aufbrausend in der Art

 

Mundart: Keine, aus diesem Bezirk stammt das in allen Bezirken als Allgemeinsprache übliche Cara

 

Namensgebung: Italienisch, Französisch