Ersame's Rollenspielwelten 

Das Tal

Fast ein Jahrtausend ist es her, das das goldene Zeitalter König Torans endete. Friede und Gerechtigkeit wurden hinweggefegt und durch die allumfassend Herrschaft eines unsterblichen Magiers ersetzt den sein Volk „der Drache“ nennt.

 

Gestützt wird der Despot, der über den Rest der bekannten Lande regiert, von seinen Adligen die den Barbarenhorden entstammen die einstmals die Schwerthand des Magiers führten und das friedliche Reich Toran‘s überrannten. Nun gelten sie als etwas besseres, so viel besser, das Gut und Leben eines einfachen Mannes, etwas ist, was sie sich einfach nehmen können.

Die Drachenrittern, Mitgleiter einer Eliteeinheit von magiebegabten Kämpfern, die schon als Jugendliche in die Ausbildungslager des Drachen gesteckt werden, um auf Kurs gebracht zu werde, sind es die, die Befehle des Drachen ausführen, zu denen es mitunter auch gehört Städte und Höfe niederzubrennen und die Überlebenden zu versklaven.

Und da sind die Kindern des Drachen. Magiern wie er selber. Noch nie zuvor hat es diese in solcher Zahl gegeben. Sie leben abgeriegelt vor der Welt in ihrer Magierstadt in Caradon und tun Dinge, von denen niemand genau weiß, WAS es ist.

 

Im Westen kämpft der alte Adel König Torans immer noch um ihr Land. Heute sind sie „Die Rebellen“, sie verlieren Jahr für Jahr an Land und doch sind sie standhaft in ihrem Kampf. Gelobt haben sie Durchzuhalten bis der Schwur des ersten aus dem Geschlecht der großen Friedenskönige in Erfüllung geht und Toran wiedergeboren wird, um erneut sein Schwert zu ergreifen und Frieden und Gerechtigkeit zurück zu bringen.

Im Norden kämpfen die Menschen gegen ein weiteres Übel. Ein Übel so groß das selbst der Drache es nicht in seinem Land haben will. Die Priester der dunklen Götter lauern an den Grenzen und nutzen jede Unachtsamkeit für blutige Taten.

Im Osten des Landes haben sich die Menschen inzwischen weit in die Geisterberge vorgearbeitet um deren Reichtümer zu plündern. Es scheint jedoch als würde der Berg selber sich dagegen zu wehren setzten. Von den uralten, den Farasi heiligen Bergen, wälzen sich auf der, dem Menschenreich zugewandten Seite, Tag für Tag Horden von Bestien den Berg hinab und gegen die Wälle der Burgen, die dort errichtet worden sind, wo Miene Reichtum zu Tage fördert.

Im Süden des Landes, sind die Zwerge lange um ihr Land betrogen worden, die Erinnerung der meisten Menschen, die nun dort Leben, wo einstmals die Zwergensiedler ihr Tagewerk vollbrachten, wissen nicht einmal davon, das sie auf gestohlenen Land leben. Der Süden ist reich, selbst die ärmsten leben gut, doch schlagen hier die Drachenritter weitaus öfter mit der ganzen Härte ihrer Macht zu und Brandschatzen, töten und versklaven jedes Jahr hunderte.

Einzig die Mitte des Landes scheint ein Ort des Friedens, der Teil des Reichs des Drachens, das früher einmal unter der Herrschaft des sagenumwobenen König Toran‘s lag, wird seid einigen Jahrzehnten von einer neuen Art von Herzog regiert. Wurde der Vater des Mannes noch gehasst und gefürchtet, so wird der neue Mann auf dem alten Thron Toran‘s geliebt und verehrt, vielleicht ein Licht am sonst so düsteren Horizont.